Camenisch Inhouse Schulungen


wissen - verstehen - anwenden
 

Schulungsthemen:

Aggressionsmanagement mit verbaler Deeskalation nach ProDeMa
Suizidalität erkennen und damit angemessen umgehen
Depression-Manie, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Demenz
Recovery
Pflegeprozess
Psychopharmakologie
Weitere Pflege- und Betreuungsthemen für Ihre Institution

 

 
Aggressionsmanagement (NAGS) mit verbaler Deeskalation nach ProDeMa

Nebst sehr vielen positiven Begegnungen entstehen im Pflege- und Betreuungsalltag häufig leider auch Konflikte, Spannungen und herausfordernde Pflegesituationen. Durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Bedürfnisse, Erwartungen, Werte und Haltungen mit zusätzlich teils komplexen somatischen und / oder psychiatrischen Erkrankungen erfüllen Pflegende und Betreuende eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit. Um diese wichtige, sinnvolle und schöne Tätigkeit professionell, längerfristig und gesund auszuüben, benötigen Pflege- und Betreuungspersonen fachlich kompetente Unterstützung im Umgang mit Konflikten, Aggressionen und Gewalt. Diese werden dadurch zwar nicht gänzlich verschwinden, aber durch gezielte Schulungen im Bereich der Wissensvermittlung und Sensibilisierung können solche Ereignisse deutlich reduziert und die Art und Weise des Umgangs damit optimiert werden.

Diese Schulung vermittelt Basiswissen über Aggression und Gewalt, wie sie entstehen, was sich dahinter ursächlich verbirgt, wie Aggression und Gewalt reduziert bzw. wie mit verbaler Deeskalation sinnvoll umgegangen und dieses Instrument bei Konflikten angemessen eingesetzt werden kann. 1-5 Tag(e)


Suizidalität erkennen und damit angemessen umgehen 

Dieses Thema reicht vom passivem Todeswunsch nach dem Einschlafen nicht mehr aufzuwachen bis zum aktiven Plan schmieden und sich ganz bewusst das Leben zu nehmen. Für Pflege- und Betreuungspersonen ist es oft sehr schwierig, abzuschätzen, ob wirklich eine erhöhte Gefahr besteht und wenn ja, ob und wie dies im konkreten Fall angesprochen bzw. wie damit professionell umgegangen werden kann und soll. 

Diese Schulung veranschaulicht das gesamte Spektrum von passiver bis akuter Suizidalität anhand von praktischen Beispielen. Dazu werden Prinzipien im Umgang mit suizidalen Äusserungen vermittelt und welche Absprachen ganz konkret im Alltag getroffen werden können, damit sich Pflege- und Betreuungspersonen sicherer und die Betroffenen stärker eingebunden und getragen fühlen. 1- 2 Tag(e) 


Depression-Manie, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen, Demenz

Psychiatrische Erkrankungen haben sowohl Gemeinsamkeiten, wie auch jede für sich genommen, ihre ganz spezifische Eigenart. Hinter alledem steht ein Mensch, der Hoffnungen, Befürchtungen, Sorgen, Nöte und Bedürfnisse hat und sich wünscht, dass es ihm/ihr gut geht. Pflegende und Betreuende müssen wissen wie sich psychiatrische Erkrankungen im Alltag bemerkbar machen können, welche Auswirkung diese auf den jeweiligen Menschen haben, um pflegerisch und betreuerisch sinnvoll und angemessen damit umgehen zu können.

Diese Schulungen vermitteln Ursachen, Symptome psychiatrischer Erkrankungen und wie im Pflege- und Betreuungsalltag damit sinnvoll umgegangen werden kann. 1/2 Tag. Die Schulungen können mit dem Aggressionsmanagement kombiniert werden und vermitteln dabei spezifisches Wissen, Verständnis und Umgang von Aggression und Gewalt für die jeweiligen Krankheitsbilder.  1 Tag. Zusätzlich  können Basisgriffe und Befreiungstechniken im Zusammenhang mit den jeweiligen Krankheitsbilder und dem Aggressionsmanagement geschult werden 2 Tage. 


Recovery

Das Recovery Modell (dt. Wiedergenesung, Wiedergesundung) möchte Menschen mit einer psychischen Erkrankung und solche mit chronischen Verläufen dazu befähigen, ihr Genesungs- bzw. Gesundungspotential vermehrt auszuschöpfen, um so ein selbst bestimmteres und erfüllteres Leben führen zu können. Den sogenannten PEERS (GenesungsbegleiterInnen) ist dabei eine zentrale Rolle zugedacht.  Sie selbst sind Betroffene, haben sich auf ihre ganz persönliche Recovery Reise gemacht,  eine 14 monatige Ausbildung durchlaufen, sich zutiefst mit sich selber und ihrer Erkrankung auseinandergesetzt. Dabei entwickelten Sie den Wunsch, anderen beizustehen und als Vermittlerinnen zwischen Betroffenen und Fachpersonen, sowie zu Weiterbildungs- und Schulungszwecken zur Verfügung zu stehen.  

In dieser Schulung werden Basiswissen über Recovery, PEERS (inhaltliche und zeitliche Ausbildung) vermittelt und dessen Nutzen für Fachleute und Betroffene aufgezeigt. Dazu soll das Gezeitenmodell, welches Recovery Inhalte ganz konkret in die Praxis transferiert, sowie Instrumente (Kriterien einer Recovery Kultur , Entwicklung einer Empowerment Kultur) vorgestellt werden. 1/2 - 1 Tag 

 

Pflegeprozess

Der Pflegeprozess in Verbindung mit der Bezugspersonenpflege gehört zum wichtigsten Instrument im modernen, professionellen Pflege- und teilweise Betreuungsalltag. Pflegeleistungen , die erbracht werden, müssen notwendig, zweckmässig, wirksam und wirtschaftlich sein. Hierbei dient der Pflegeprozess mit der Pflegeplanung nicht nur der Sicherheit und dem Wohl des jeweiligen Individuums, sondern auch der Qualitätssicherung und Transparenz bei der differenzierten Leistungserbringung. 

Diese Schulung vermittelt ein tieferes, praxisbezogeneres Verständnis für den Pflegeprozesses und orientiert sich am sechsphasigen Pflegeprozess nach Fiechter/Meier, welcher nachfolgende Ziele anstrebt:

  • Sicherheit für die pflegebedürftigen Patienten im Pflegeverlauf  
  • Einbeziehen der Angehörigen
  • Fachliche Kontinuität des Pflegeverlaufs
  • Qualitätssicherung
  • Informationsfluss ist gewährleistet  
  • Leistungen sind nachvollziehbar und dienen der Beweissicherung

Welche Literatur die jeweilige Institution im Bereich des Pflegeprozesses und der Pflegediagnosen anwendet, muss vorab geklärt werden, damit diese Literatur sinnvoll und angemessen einbezogen werden kann. 1 - 2 Tag(e)

 

Psychopharmakologie

Psychopharmaka können, wenn der behandelte Mensch darauf gut reagiert, hilfreich sein. Sie helfen aber längst nicht bei jedem und niemand weiss vorher, ob sie bei diesem Menschen die Wirkung zeitigt, die man anstrebt. Viele Pflegende und Betreuende auch in der Psychiatrie sind in dieser Thematik ambivalent. Einerseits ist es ihre Aufgabe nach Verordnung des Arztes Psychopharmaka und andere Medikamente abzugeben, andererseits erleben sie Situationen, in denen diese Medikamente nicht zu wirken und nur Nebenwirkungen zu machen scheinen.

In dieser Schulung werden Basiswissen über Psychopharmaka , ihre Wirkungen, Nebenwirkungen und Anwendungsbereiche behandelt. Desweiteren findet in dieser Schulung eine Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zu Psychopharmaka und wie diese die Abgabe beeinflussen kann, statt. Unabhängig davon ob ich eher ein Medikamentenbefürworter oder eher ein Medikamentengegner bin, muss ich eine professionelle Haltung wahren. Wie diese genau ausschaut und was dies im ganz konkreten Pflege- und Betreuungsalltag heisst, ist wichtiger Bestand dieser Schulung. 1/2 - 1 Tag

 

Weitere Pflege- und Betreuungsthemen für Ihre Institution

Wenn Sie psychiatrische Themen im Bereich Pflege- und Betreuung haben, die für Sie wichtig und von Bedeutung sind,  entwickle ich Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Schulungskonzept, inklusive Power Point Präsentation und Schulungsunterlagen. Entwicklung und Planung Ihrer Schulung     10/20 Stunden


 
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